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Irene S. ist eine „Durchgeknallte“, eine „tragische Figur“: Sie schmettert Arien und Lieder am Jungfernstieg. Und debattiert lautstark mit ihrer besten Freundin Irmgard, der Schriftstellerin Irmgard Keun, die aber nur sie sehen kann.

Nach einem Zusammenbruch liegt Irene in der psychiatrischen Klinik und durchlebt in einer einzigen Nacht noch einmal die Geschichte ihres Leidens: Wie sie als Kind hochtalentiert zu singen beginnt, vom Vater gefördert, von der Mutter abgelehnt. Wie sie sich die Freundin Irmgard herbeiimaginiert und selbst die Identität der extravaganten Autorin Djuna Barnes annimmt, um dem Druck ihrer Umgebung standzuhalten.

Nach ersten Erfolgen als Sängerin folgen Abstürze in den Wahn. Es folgen Klinikaufenthalte, Suizidversuche, aber auch Kraft- und Glücksmomente, die Irene aus ihrer Krankheit zieht. Am Ende der Nacht begreift sie, dass sie sich entscheiden muss....


 

über das Stück
Kritiken
Bilder, Photos
Kurzvita Claudia Klaus